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GR 2010/80
Interpellation von Severin Pflüger (FDP) und Claudia Simon (FDP) vom 3.2.2010:
Fachstelle für Gleichstellung, Wettbewerb zur Kampagne «Gleichstellung macht‘s möglich»

«Gleichstellung macht’s möglich, dass meine Tochter mir «Mami» sagt, weil ich zuständig bin für ihre aktuell brennende Frage. (Das Mami ist nämlich jetzt beim Lohnerwerb)». Dieser Ausspruch hat einen Wettbewerb der städtischen Fachstelle für Gleichberechtigung gewonnen. Doch: Ist das Gleichstellung? Was ist Gleichstellung? Welche Rolle übernimmt der Staat? Was kann der Staat bewirken? Wann ist die "Gleichstellung" erreicht? Wann kann der Staat nichts mehr für die Gleichstellung tun? Braucht es überhaupt eine städtiche Fachstelle für Gleichstellung?

Diese Fragen haben Claudio Simon und ich uns gestellt. Angestachelt vom genannten Wettbewerb haben wir uns entschieden, auch den Stadtrat mit diesen Fragen zu konfrontieren.

Wir erwarten die Antwort des Stadtrates nach den Sommerferien 2010. Wir werden dann am Ball bleiben und uns allenfalls für weitere Vorstösse in diese Richtung bereit halten und kritische Fragen zur Fachstelle für Gleichstellung stellen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Haben Sie eine Anregung zu dieser Interpellation oder ein anderes Anliegen? Wir sind sehr an Ihrer Kontaktaufnahme interessiert.





Severin Pflüger, Gemeinderat FDP





Claudia Simon, Gemeinderätin FDP


GR 2009/171
Interpellation von Severin Pflüger (FDP) und Claudia Simon (FDP) vom 6.5.2009:
Aufarbeitung baugeschichtliches Erbe, Zusammenarbeit von städtischen und kantonalen Verwaltungseinheiten

Unsere Stadt nimmt verschiedene wichtige Aufgaben, die im öffentlichen Interessen liegen, wahr. Zuweilen kommt es vor, dass sie gewisse Aufgaben gleich mehrfach wahrnimmt. So kümmern sich verschiedene Amtsstellen oder Dienstabteilungen des gleichen oder unterschiedlicher Departemente um ein und die selbe Angelegenheit. Dies zieht viele negativen Konsequenzen nach sich: schwierige Kompetenzausscheidungen, die Führung durch den Stadtrat und die Kontrolle durch den Gemeinderat wird erschwert und - was noch bedenklicher ist - es kommt zu Mehrkosten. Zusätzlich komplizierter und teurer wird es dann, wenn auch noch Amtstellen des Kantons und des Bundes sich um die selbe Aufgabe kümmern.

Claudia Simon und ich glauben, dass dies insbesondere bei der Aufarbeitung und Sicherung unserers baugeschichtlichen Erbes der Fall ist. Um dieses kümmern sich nämlich die voneinander unabhängigen Fachleute der städtische Denkmalpflege, der Stadtarchäologie, der Equipe für Unterwasserarchäologie, des Labors für Dendrochronologie und des Baugeschichtlichen Archivs. Zudem verfügt auch der Kanton über eine Kantonsarchäologie und eine Kantonsdenkmalpflege, die ebenfalls auf dem Gebiet der Stadt Zürich das baugeschichtliche Erbe sicheren und aufarbeiten. Aus diesem Grund fragen wir mit dieser Interpellation den Stadtrat an, ob die heutigen Strukturen wirtschaftlich und wissenschaftlich sinvoll sind, was wir mit gutem Grund bezweifeln.

Wie erwartet, haben wir die Antwort des Stadtrates am 30. September 2009 erhalten. Der Stadtrat resp. die betroffenen Ämter haben uns sehr detailiert und ausführlich geantwortet. Dafür möchten wir uns bei den Verantwortlichen bestens bedanken. Es wird vom Stadtrat angeführt, dass in der Stadt bereits alle angeführten Ämter unter einem Dach zusammengeführt worden seien, und dass eine Zusammenführung mit einem Kanton keine Option sei, da es wichtig sei, dass diese Ämter bei der Stadt verbleiben. Woraus diese "Wichtigkeit" jedoch abgeleitet wird, ist nicht ersichtlich.

Uns befriedigt diese Antwort nicht. Wir sind der Meinung, dass die einzelnen Amtstellen zu klein und damit vorallem auch die Führungspanne zu kurz sind, was zu einer Verteuerung führt. Auch glauben wir, dass die Dendrochronologie und die Tauchequippe, die Dienstleistungen für die gesamte Schweiz erbringen, keine Aufgaben der Stadt Zürich sind und grundsätzlich auch privatisiert werden können. Des Weiteren könnte unseres Erachtens die Aufgaben der Archäologie, der Denkmalpflege und das baugeschichtliche Archiv mittels Leistungsauftrag an den Kanton delegiert werden können. Wir sind zur Zeit daran, hier entsprechende Vorstösse auszuarbeiten.

Die stadträtliche Antwort im Original finden Sie hier.

Haben Sie eine Anregung zu dieser Interpellation oder ein anderes Anliegen? Wir sind sehr an Ihrer Kontaktaufnahme interessiert.





Severin Pflüger, Gemeinderat FDP





Claudia Simon, Gemeinderätin FDP


GR 2009/168
Interpellation von Dr. Urs Egger (FDP) und Severin Pflüger (FDP) vom 6.5.2009:
Aufzeichnung Stadtentwicklung, Zusammenarbeit mit anderen Akteuren

Das Stadtarchiv kümmert sich um verschiedene Aufgaben im öffentlichen Interesse. Insbesondere zeichnet es unsere Stadtentwicklung auf. Viele dieser Aufgaben werden jedoch bereits von anderen städtischen, kantonalen und universitären Stellen wahrgenommen.

Urs Egger und ich wollten daher vom Stadtrat wissen, wie die Zusammenarbeit mit anderen Amtstellen organisiert ist und ob Doppelspurigkeiten bestehen.

Am 28. Oktober 2009 haben wir die Antwort auf diese Interpellation erhalten und waren erfreut darüber, wie präzis und sachdienlich uns geantwortet wurde. Wir konnten uns an Hand der stadträtlichen Antwort ein gutes Bild über das Stadtarchiv und seine Aufgabenerfüllung machen. Einzig vielleicht die Option einer Zusammenlegung des Stadtarchivs mit dem Kantonsarchiv kam in den Erwägungungen ein wenig zu kurz. Mehr dazu finden Sie hier.

Haben Sie eine Anregung zu dieser Interpellation oder ein anderes Anliegen? Wir sind sehr an Ihrer Kontaktaufnahme interessiert.

Urs Egger, Gemeinderat FDP





Severin Pflüger, Gemeinderat FDP